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Stifte

Buchempfehlung

  • Autorenbild: P. Šéma Štěpaník
    P. Šéma Štěpaník
  • 18. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit
Buch niemals aus liebe

Suter, M., Widla, N. (2024)

In der Schweiz wird alle zwei Wochen eine Frau ihrem Ehemann, Lebensgefährten oder Ex-Partner getötet... Warum werden Männer zu Tätern von häuslicher oder sexualisierter Gewalt an Frauen?


Miriam Suter und Natalia Widla gehen diese Frage nach im Hinblick darauf, was die Schweiz tut, um solche Verbrechen zu verhindern. In Gesprächen mit verschiedenen Fachpersonen aus Justiz, Politik, Psychologie und Täterarbeit (KONFLIKT.GEWALT.) versuchen sie zu ergründen, welche Männer sich hinter dem Begriff "Täter" verbergen.


Zwei sympathische und äusserst mutige Journalistinnen, die es wagen unangenehme Fragen zu stellen, beharrlich bleiben und um ihre Bücher vorzustellen bis nach Schaffhausen kommen.


(Das Buch wurde von den Autorinnen im Ramen der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" im Dezember 2024 in Schaffhausen vorgestellt)


 
 
 
  • Autorenbild: P. Šéma Štěpaník
    P. Šéma Štěpaník
  • 28. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

im grunde gut

Bregman, R. (2021). Eine neue Geschichte der Menschheit.


"Dies ist ein Buch über eine radikale Idee. Worin besteht diese Idee? Dass die meisten Menschen im Grunde gut sind."


Rutger Bregman, geboren 1988 in den Niederlanden, ist Historiker und einer der prominenten jungen Denker Europas. "Im Grunde gut" wurde bisher in 44 Sprachen übersetzt.


Man liest gern Bücher, welche das eigene Weltbild bestätigen. Wehrend des Hörens (nicht Lesens) fragte ich mich, wie hat der junge Autor all die Informationen recherchiert, zusammengetragen, die Reisen bezahlt? Und vor allem SO jung? Und stimmen die Fakten?


Ein junger Kämpfer für uns alle. Für das Bild über uns selbst. Der Mann ist gut. Wie im Grunde wir alle.


 
 
 
  • Autorenbild: P. Šéma Štěpaník
    P. Šéma Štěpaník
  • 25. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Feb.

Kastner, Heidi (2025): Feigheit.


Wegducken, wegschauen, weghören. Wer feige ist, kommt besser durchs Leben – beziehungsweise der klügere gibt nach. Was stimmt daran und was nicht? Die forensische Psychiaterin Heidi Kastner begibt sich auf Spurensuche durch die Geschichte und spürt dem Phänomen der Feigheit in der Gegenwart nach – mit erstaunlichen Ergebnissen und interessanten Hinweisen auf aktuelle Verhältnisse in Gesellschaft und Politik.


Das Buch muss ich haben, dachte ich mir. Zum Ausleihen war es nicht, die Lieferzeit betrug 14 Tage, also genug Vorfreude auf die Neuerscheinung.

Nach zwei Abenden war ich durch und dachte naja, kann man lesen, muss man aber nicht. Frau Kastner bietet viele interessante Punkte und inspirierende Sichtweisen, aber wenn sie nur ihre Sätze ein wenig kürzen würde. Manche waren so lang und kompliziert, dass ich am Ende vergessen habe, wovon am Anfang die Rede war.


Dennoch. Seit dem ich das Buch gelesen habe, erwische ich mich mehrmals am Tag, dass ich meine eigenen Gedanken und Handlungen hinterfrage: wie sieht es mit meiner Mut bzw. Feigheit aus? Frau Kastner hat bei mir ihr Ziel erreicht.

 
 
 
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