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Bücher

  • Autorenbild: P. Šéma Štěpaník
    P. Šéma Štěpaník
  • 8. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Wir alle kennen Situationen, in denen wir uns schämen. Doch Scham, diese vielleicht schmerzhafteste aller menschlichen Emotionen, ist wenig in unserem Bewusstsein. Sie ist so etwas wie «das Aschenputtel unter den Gefühlen» (Léon Wurmser). Denn, so der Sozialwissenschaftler Stephan Marks, «über Scham redet man nicht; man zeigt sie auch nicht, sondern verbirgt sie, hält sie geheim. Scham ist selbst zu etwas geworden, dessen sich viele Menschen schämen.»


Welche unterschiedliche Ausprägungen von Scham gibt es? Wie entsteht sie? Welche Bedeutung haben die Mechanismen der Schamabwehr für das Zusammenleben von Menschen oder ganzen Völkern?


Ich dachte, ich kenne schon einiges über Emotionen. Dachte ich jedenfalls.

Bis ich dieses Buch gelesen habe.


 
 
 
  • Autorenbild: P. Šéma Štěpaník
    P. Šéma Štěpaník
  • 18. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit
Buch niemals aus liebe

Suter, M., Widla, N. (2024)

In der Schweiz wird alle zwei Wochen eine Frau ihrem Ehemann, Lebensgefährten oder Ex-Partner getötet... Warum werden Männer zu Tätern von häuslicher oder sexualisierter Gewalt an Frauen?


Miriam Suter und Natalia Widla gehen diese Frage nach im Hinblick darauf, was die Schweiz tut, um solche Verbrechen zu verhindern. In Gesprächen mit verschiedenen Fachpersonen aus Justiz, Politik, Psychologie und Täterarbeit (KONFLIKT.GEWALT.) versuchen sie zu ergründen, welche Männer sich hinter dem Begriff "Täter" verbergen.


Zwei sympathische und äusserst mutige Journalistinnen, die es wagen unangenehme Fragen zu stellen, beharrlich bleiben und um ihre Bücher vorzustellen bis nach Schaffhausen kommen.


(Das Buch wurde von den Autorinnen im Ramen der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" im Dezember 2024 in Schaffhausen vorgestellt)


 
 
 
  • Autorenbild: P. Šéma Štěpaník
    P. Šéma Štěpaník
  • 28. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

im grunde gut

Bregman, R. (2021). Eine neue Geschichte der Menschheit.


"Dies ist ein Buch über eine radikale Idee. Worin besteht diese Idee? Dass die meisten Menschen im Grunde gut sind."


Rutger Bregman, geboren 1988 in den Niederlanden, ist Historiker und einer der prominenten jungen Denker Europas. "Im Grunde gut" wurde bisher in 44 Sprachen übersetzt.


Man liest gern Bücher, welche das eigene Weltbild bestätigen. Wehrend des Hörens (nicht Lesens) fragte ich mich, wie hat der junge Autor all die Informationen recherchiert, zusammengetragen, die Reisen bezahlt? Und vor allem SO jung? Und stimmen die Fakten?


Ein junger Kämpfer für uns alle. Für das Bild über uns selbst. Der Mann ist gut. Wie im Grunde wir alle.


 
 
 
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