- P. Šéma Štěpaník

- 8. Juni
- 1 Min. Lesezeit

Wir alle kennen Situationen, in denen wir uns schämen. Doch Scham, diese vielleicht schmerzhafteste aller menschlichen Emotionen, ist wenig in unserem Bewusstsein. Sie ist so etwas wie «das Aschenputtel unter den Gefühlen» (Léon Wurmser). Denn, so der Sozialwissenschaftler Stephan Marks, «über Scham redet man nicht; man zeigt sie auch nicht, sondern verbirgt sie, hält sie geheim. Scham ist selbst zu etwas geworden, dessen sich viele Menschen schämen.»
Welche unterschiedliche Ausprägungen von Scham gibt es? Wie entsteht sie? Welche Bedeutung haben die Mechanismen der Schamabwehr für das Zusammenleben von Menschen oder ganzen Völkern?
Ich dachte, ich kenne schon einiges über Emotionen. Dachte ich jedenfalls.
Bis ich dieses Buch gelesen habe.


